Das Salzbergwerk in Cacica

Das Salzbergwerk in Cacica Das Salzbergwerk in Cacica (poln. Kaczyka) ist eine der ältesten europäischen Bergwerke, wo man rekristallisiertes Salz gewinnt. Es wurde datiert auf die Epoche, die in Rumänien als die „Krischkultur“ des Frühneolithikums (um 5000 BC) bekannt ist. Die archäologischen Funde in Cacica (1989) und im nahegelegenen Solca (1952) zeigten, dass die salzigen Quellen in der Gegend vom Anfang an sowohl als Heilbäder, als auch als Salzquellen verwendet worden sind.
In einer Tiefe von 25 m befindet sich eine der St. Barbara, der Schutzheilige der Bergleute, geweihte Kapelle, die um 1800 von dem örtlichen römisch-katholischen Pfarrer Jakob Bogdanowicz eingerichtet wurde. Nachdem man etwa 200 in Salz gehaute Stufen hinuntergeht, befindet man sich plötzlich in einer richtigen Kirche, die mit allem ausgestattet ist, was sie haben sollte: Altar, Chor, Ikonen, Kronleuchter und Kanzel. Der Altar und die Kanzel sind in Salz gehaut. Ursprünglich waren die Wände der Kapelle mit Holz überzogen, doch wurden 1904 die Holzbretter herausgenommen. Seitdem sieht die Kapelle genauso aus, wie man sie heutzutage bewundern kann.

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